„Wenn die Post CO2 frei zustellen will, dürfen Zusteller*innen nicht mehr atmen?”

„Wenn die Post CO2 frei zustellen will, dürfen Zusteller*innen nicht mehr atmen?”

„Wenn die Post CO2 frei zustellen will, dürfen Zusteller*innen nicht mehr atmen?”

Kein Scherz! Diese Frage wurde uns wirklich mehrmals gestellt. #bestofcommunity 

Die gute Nachricht: natürlich dürfen sie das! Die noch bessere Nachricht: wir alle dürfen weiter atmen und das ganz tief sogar. Am besten bei einer Wanderung durch unsere hiesige Landschaft, oder am Fußweg nach Hause, einfach mal kurz innehalten und tief durchatmen. Die Frage, die wir uns alle gemeinsam stellen müssen, lautet:

Wann geht der Natur die Luft eigentlich aus?

Die Antwort: gibt es pauschal so nicht, aber wir alle wissen, der Klimawandel ist jetzt. Wir befinden uns mittendrin. Worum geht’s da ganz konkret? Ganz einfach gesagt um die Erderwärmung. Heizen, Verkehr, Landwirtschaft, aber natürlich vor allem Industrie und all das, was wir im Alltag nutzen und machen, sorgt dafür, dass die Erde sich immer weiter erwärmt und das hat Folgen: Weltweiter Temperaturanstieg, Wetterextreme, Ernteausfälle, Hunger, Konflikte.

Was kann man gegen die Klimakrise tun bzw. kann man überhaupt etwas tun?

Hier dürfen wir Dr. Franz-Josef Radermacher zitieren, der es kürzlich auf einer Veranstaltung wie folgt formuliert hat: „Wir kommen da nicht mehr raus, wir werden die globale Krise nicht mehr aufhalten können“, aber „wenn genügend Menschen sich engagieren, dann können wir etwas ändern“.

Zitat von Dr. Radermacher, Professor und Botschafter für digitale Transformation: "Wir kommen da nicht gut raus! Nationale Maßnahmen werden die Krise nicht aufhalten!"Foto von Dr.  Radermacher auf der Bühne beim Green Postal Day - per Klick zum Nachbericht auf youtube.com

Kompensation als globaler Hebel – ist das nicht #Greenwashing?

Was bedeutet „Kompensation“? Kompensation im Bereich Klimaschutz bedeutet vereinfacht: wer CO2 ausstößt, kompensiert in dem er*sie finanziell Klimaschutzprojekte fördert. Aber: Klimaschutz hört an den Grenzen nicht auf, heißt: wir alle müssen global denken. Ein Klimaschutzprojekt zu unterstützen, das vielleicht am anderen Ende der Welt liegt, mag erstmal weniger wirksam klingen, weil man weniger Bezug dazu hat, aber es bringt genau da etwas, wo tatsächlich noch Hilfe gebraucht wird.

Die Post kompensiert

Jährlich kompensiert die Österreichische Post jene CO2-Emissionen, die durch unternehmensinterne Maßnahmen nicht vermieden werden können. Dies geschieht durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten. Während viele Unternehmen aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen Kompensationen dieser Art vornehmen müssen, setzt die Österreichische Post diese Maßnahme absolut freiwillig. Mehr dazu hier

So funktioniert Kompensation

Um das Ganze ein bisschen anschaulicher zu machen, haben wir ein Beispiel: wir hier können es uns leisten, das Klima zu schonen. Wir können es uns leisten, E-Mobilität zu nutzen, wir können das Klima schonen, in dem wir öffentlich oder mit dem Rad fahren. Unsere Infrastruktur lässt das zu, in vielen Ländern sieht das anders aus und genau dort könnten auch für uns wenige Euro, die wir für die Kompensation eines Fluges von Wien nach Berlin bezahlen sollten, direkt in Klimaschutzprojekte fließen. Mit bspw. nur 7 Euro können wir die 0,167 Tonnen CO2, die uns beispielsweise ein 1.038 Kilometer langer Flug nach Berlin kostet, kompensieren. Um so einen Fall zu berechnen, gibt es online CO2-Rechner. Einfach online danach suchen!

Unsere Antwort auf den Klimawandel: nicht nur reden, sondern tun!

Klimawandel ist kein plötzliches Phänomen, sondern begleitet uns schon lange und deshalb stellen wir als eines der ersten Logistikunternehmen bereits seit 10 Jahren CO2 neutral zu und wir setzen uns anspruchsvolle Ziele: ab 2030 soll unsere Zustellung gänzlich CO2 frei erfolgen.

Kann CO2 freie Zustellung funktionieren?

Ja! Und sogar inklusive atmen. Aber uns ist bewusst: Das Paketgeschäft steigt und im Vergleich zum Briefbereich haben wir hier mit höherem Volumen zu tun, weil ein Paket ganz einfach mehr Platz benötigt als ein Brief. Somit ist der Transport von 1.000 Briefen CO2 schonender, als der von 1.000 Paketen. Umso wichtiger ist es, sich das gesamte Unternehmen und alle Prozesse anzusehen. Wo können wir Schrauben drehen, um Emissionen zu senken? Hier zum Beispiel: in den Bereichen Gebäude, Transportlogistik und bei der Zustellung von Briefen und Paketen sieht man das Resultat laufender Entwicklungen Richtung CO2-Reduktion und ...

CO2 Emissionen der Post

... es zeigt sich: nicht überall geht Veränderung nach unten schnell. Während wir bei Gebäuden massiv Emissionen einsparen konnten, sind die Emissionen im Bereich der Zustellung leicht gestiegen. Die Erklärung: steigende Paketmengen. Warum ein Paket für mehr Emissionen sorgt, haben wir oben bereits erklärt. Auch im Transport sind die Emissionen angestiegen, weil es gerade hier im Schwerlastverkehr noch viel Veränderung geben wird müssen, aber was sich unterm Strich zeigt, ist ganz klar: nur mit Maßnahmen über alle Bereiche hinweg kann man CO2 reduzieren und damit einen Beitrag leisten, das Klima global zu schützen!

Denn: Wir reden nicht nur, wir tun auch!

Das könnte Sie auch interessieren:

Klimaschonende Services der Post

Re:Post – Upcycling alter Post-Uniformen

Die Post bringt: sauberen Strom 

Das gelbe Nachhaltigkeitspaket der Post

Nicht nur reden, sondern tun: das war der Green Postal Day

Nicht nur reden, sondern tun bzw. nach 10 Jahren tun ein bisserl mit Stakeholdern darüber reden, was man bereits tut und zukünftig tun wird! Als Konzern, aber auch gemeinsam mit anderen Unternehmen, denn zusammen bringt man mehr zusammen. Der Green Postal Day der Post kurz zusammengefasst. 

Newsletter Anmeldung