Die Paketmarke im Test

Die Paketmarke im Test

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24. März 2021

Die Paketmarke im Test

Da lag es vor mir, das liebevolle Geschenk von Tante Waltraud und gleichzeitig der hässlichste Pullover aller Zeiten. Hochwertig, neu und einfach unansehnlich.

Dank verschiedenster Online Plattformen ist es ein Leichtes, Kleidungsstücke, die das Auge beleidigen, unters Volk zu bringen. Am Ende würde ich mich hoffentlich über das Körberlgeld freuen und darüber, meinen ökologischen Fußabdruck ein klein wenig verringert zu haben. Soweit, so gut!

Überraschenderweise hatte ich schnell einen passenden Abnehmer gefunden. Mir war durchaus bewusst, dass er mit diesem Pullover höchstens die Besucher einer Bad-Taste-Party glücklich machen würde. Bewaffnet mit Papier und Klebeband schaffte ich es innerhalb kürzester Zeit, ein der Post würdiges Paket zu schnüren.

Wie es weiter geht?

Nach dem Login entschied ich mich für die Paketmarke 45 um 3,90 Euro. Bei dieser Variante dürfen die kürzeste und längste Seite des Packerls gemeinsam nicht mehr als 45 Zentimeter lang sein. Schnell mit dem Lineal nachgemessen: Bingo wir haben einen Gewinner - 43 cm! Für alle, die hübsche Dinge versenden – ihr könnt auch ein Bild hochladen und es wird auf der Paketmarke angezeigt! 

Nachdem ich die Empfängerdaten eingegeben hatte, war mit wenigen weiteren Klicks die Paketmarke gekauft und stand als PDF zum Download bereit. Da ich nicht zu der Altersgruppe der Millennials gehöre (aber nur ganz knapp, jeder der das Gegenteil behauptet lügt schamlos!), steht ein guter alter Drucker daheim im Sekretär (!), der mir ganz schnell die Paketmarke ausspuckte. Schnipp, schnapp war sie zurechtgeschnitten und mit reichlich Klebestick an den Fingern und am Paket fixiert.

 

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Ab zur Post 

Jetzt sollte der Pullover so schnell wie möglich seinen Weg zum Empfänger finden. Samstag um 21.23 Uhr könnte sich das schwierig gestalten? Denken Sie das auch? Falsch gedacht! Eine Postfiliale mit SB-Zone hat rund um die Uhr 7 Tage die Woche geöffnet. Also rein ins Auto, ökologischen Fußabdruck wieder zerstören und ab in die SB-Zone.

Da stand ich nun vor diesem Ding – eine Versandbox. Schönheit liegt bekanntlich immer im Auge des Betrachters. Aber die Bedienung war verblüffend einfach. Paketmarken QR Code scannen, Versandbox öffnen, Paket einlegen, Versandbox schließen. Und zu guter Letzt druckte das Wunderding auch noch eine Bestätigung über den Versand aus!

Mein Fazit

Ein schnelles Service, das das Versenden von Paketen viel einfacher gestaltet. Und kontaktlos ist es auch noch! Falls Tante Waltraud diese Zeilen gelesen hat: Bitte kränk‘ dich nicht, ich hab‘ dich lieb! 

 

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